Die Ursprünge







1948: Tanz in der Sowjetzone







Die 60er: erster Ball im Kongreßhaus





Bis heute:
attraktiver Bestandteil der Ballsaison





 


Das gesellschaftliche Ereignis der Badener Ballsaison

Das Couleurstudententum ist seit dem 19. Jahrhundert in der Kurstadt Baden beheimatet und stets gehörten zu den geselligen Veranstaltungen der Studenten auch Tanzveranstaltungen. Bereits in den 20er- und 30er-Jahren wurden "Tanzkisten" für den internen Bereich organisiert. Besonders Badener Gymnasiasten nahmen diese Gelegenheit gerne wahr.

Diese Tradition setzte man nach dem 2. Weltkrieg fort. Die Lage in Baden war trist, die russische Besatzungsmacht beherrschte das Alltagsgeschehen, kaum gab es in dieser Zeit fröhliche Feste. Da entschloß sich 1948 der CV-Zirkel Baden (CV steht für Cartellverband) im ersten Haus am Platz - dem "Hotel Stadt Wien" - eine Tanzveranstaltung zu organisieren. Die Sowjetmacht hatte ihr Einverständnis gegeben, und es wurde ein großer Erfolg.

Zu Beginn der 60er-Jahre kam von Seiten junger Mitglieder des CV der Wunsch auf, einen großen Ball im Badener Kongreßhaus zu organisieren, der Badens tanzfreudige Jugend begeistern sollte. Also fand im Jahre 1963 der erste öffentliche CV-Ball in den weitläufigen Sälen, die das heutige Congress Casino Baden bilden, statt.

Seit dieser Zeit hat sich der Badener CV-Ball zu dem gesellschaftlichen Ereignis der Ballsaison in Baden entwickelt. Seine Attraktivität strahlt weit über Baden hinaus.

Der farbenfrohe Badener CV-Ball verbindet heute glanzvolles, traditionelles Ballgeschehen mit moderner, dynamischer Abendunterhaltung.